Aus der Geschichte der Pfarre St. Paulus Langenfeld-Berghausen
Jahrhunderte gehörten die Gläubigen von Berghausen zur Pfarre St. Martinus in Richrath. Sonn- und feiertags gingen sie den weiten Weg durch den Wald, überquerten den sumpfigen Langforter Bach und ertrugen dabei die Unbilden der Witterung: den Schnee und die Kälte des Winters, die Hitze des Sommers. Mit der Zeit litten darunter naturgemäß die religiösen Verhältnisse. Der Besuch des Gottesdienstes ließ nach, Alten und Kranken wurde der Weg zu beschwerlich, anderen durch ihren Beruf als Eisenbahner unmöglich.
Mit dem Bau der eigenen Schule erfahren die Kinder und ihre Eltern die große Erleichterung, die der nun kurze Schulweg bietet. Wenn das Dorf jetzt eine eigene Schule hat, so will man auch ein eigenes Gotteshaus. Schon Anfang der 80iger Jahre wird der Wunsch danach geäußert. An das Erzbischöfliche Generalvikariat in Köln wird ein Antrag auf den Bau einer Filialkirche gerichtet. Mit dem Datum vom 10. April 1886 kommt über den damaligen Dechanten Bruckmann in Solingen ein ablehnender Bescheid an Herrn Peter Bourscheidt: “... dass wir die Errichtung einer Filialkirche in Berghausen unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht für erforderlich halten und uns keinerlei Mittel zur Verfügung stehen, zu einer solchen zu verhelfen.“
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Anlässlich der Wiedereröffnung unserer Kirche im Jahr 2001 ist ein Sonderblick erschienen.